28 Stimmberechtigte genehmigen die Rechnung und das neue Strassenreglement
An der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 in Gisikon nahmen 28 Stimmberechtigte teil. Die Beteiligung liegt damit deutlich unter den Werten der vergangenen Jahre.
Im Zentrum des ersten Traktandums standen der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2025. Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 366'645 gegenüber dem budgetierten Verlust von CHF 272’900. Gründe dafür sind insbesondere höhere Kosten im Bildungsbereich infolge einer nicht budgetierten Lohnerhöhung sowie steigende Schülerzahlen an weiterführenden Schulen. Die tieferen Kosten in der Langzeitpflege und höheren Einnahmen bei den Sondersteuern konnte das Resultat entlasten.
Gleichzeitig konnte über verschiedene Projekte informiert werden, darunter die Fertigstellung der Sporthalle, die Sanierung der Mühlehofstrasse sowie weitere Investitionen in Infrastruktur und Schule. Die Anwesenden genehmigten Traktandum 1 einstimmig.
Das zweite Traktandum behandelte das neue Reglement über die Abstell- und Verkehrsflächen auf privatem Grund (Parkplatzreglement). Dieses wurde gemeinsam mit Nachbargemeinden erarbeitet und soll eine einheitliche Systematik, klare Vorgaben zu Minimal- und Maximalparkplätzen sowie Anreize für nachhaltige Mobilität schaffen. Das Geschäft führte zu einer intensiven Diskussion innerhalb der Versammlung. In der anschliessenden Abstimmung wurde das Reglement knapp mit 12 zu 10 Stimmen angenommen.
Im dritten Traktandum wurde über Einbürgerungen entschieden. Die entsprechenden Anträge wurden gemäss den gesetzlichen Vorgaben behandelt und von der Versammlung einstimmig gutgeheissen.
Unter dem vierten Traktandum informierte der Gemeinderat über laufende Projekte und Entwicklungen in verschiedenen Ressorts. Thematisiert wurden unter anderem kulturelle Veranstaltungen, Entwicklungen im Bildungsbereich, Brandschutzmassnahmen bei Gemeindegebäude, Infrastrukturprojekte sowie die geplante Weiterentwicklung des Dorfkerns.
Im Anschluss an die Versammlung lud der Gemeinderat zu einem Apéro ein. Dieser bot den Anwesenden die Gelegenheit, sich in informellem Rahmen auszutauschen und Anliegen direkt mit dem Gemeinderat zu besprechen.